Der Östlichste Punkt Australiens

Hier waren wir am östlichsten Punkt des australischen Festlandes! Es war ziemlich windig da, aber wir haben dort einen ganzen Schwarm Delphine gesehen. Leider sind sie nicht gesprungen, wie man sich das immer so schön vorstellt :-/
Am Cape Byron Der östlichste Punkt des australischen Festlands :-) Könnte auch in Irland gewesen sein ;-)

Der Ort, der nahe dem östlichsten Punkt liegt (Byron Bay) war auch sehr nett. Etwas alternativ angehaucht, aber gerade deswegen irgendwie nicht ganz so hässlich, wie die meisten anderen australischen Orte. Sonst gibt es immer ein Take-Away am anderen und man wird vor Reklame und Schildern schier erschlagen. In Byron Bay war’s irgendwie etwas gemütlicher. Da waren wir sogar mal richtig nett essen… :-)

Die Goldcoast und das Hinterland

Nach Brisbane haben wir einen kurzen Abstecher an die Gold Cost gemacht. Das ist eine DER Ferienregionen Australiens und deswegen wahnsinnig ueberlaufen. Der wohl bekannteste Ort dort ist “Surfers Paradise”: wenn man sich dem Staedtchen naehert, denkt man, man faehrt auf die Skyline von Frankfurt zu… Ein riesen Hotel am anderen…
Die Skyline von Surfer’s Paradise

Was macht ihr auf unserer Weide?

Picknick im Grünen

Futter!!!

Ein paar Tage Großstadt: Brisbane

Kurzer Bericht aus Brisbane:
Wir waren dort in einem sehr netten (und vergleichsweise günstigen) Hostel untergebracht etwas außerhalb von der City. Da es etwas am Hang lag, hatte man vom Balkon aus sogar eine super Sicht auf die Skyline, was vor allem nachts cool aussah. :) Das Hostel bestand aus mehreren für Queensland typischen Holz-Häusern.
Somewhere To Stay…

Das nächste Foto haben wir vom sogenannten “Kangaroo Point” aus gemacht, der direkt am Brisbane River ist.
Vor der Skyline von Brisbane

Wir waren nur 3 Tage in Brisbane, in denen wir uns die Stadt ein bisschen angeschaut haben, wobei es da nicht so arg viel Besonderes zu sehen gab. Sehr interessant und sogar kostenlos war das Queensland Museum, in dem wir einige Zeit verbracht haben. Und manchmal sieht es ganz lustig aus, wie die alten Gebäude zwischen den ganzen modernen Hochhäusern untergehen…
Alt und neu…

Unser Trip über die Sandinsel

Von Hervey Bay aus haben wir einen Ausflug auf die größte Sandinsel der Welt geplant: Fraser Island.
Wir haben beschlossen, uns ein eigenes 4-Wheel-Drive Auto zu mieten und auf eigene Faust die Insel zu erkunden. Das erschien uns weitaus angenehmer als in einer Gruppe in einem Bus gefahren zu werden oder uns mit 9 anderen Backpackern in ein Auto zu quetschen. Außerdem wollte Thorsten unbedingt mal durch sandiges Gelände heizen ;-)
Unser Auto war zwar nicht das größte, aber es hatte Allradantrieb und war somit geeignet, um damit durch die sandigen Wege auf der Insel zu fahren. Wir sind auch nur einmal stecken geblieben ;-)
Unser Geländewagen :-D

Wie schon gesagt, sind die ‘Sraßen’ auf Fraser Island alle Sandwege. Im Inneren der Insel sind die Wege recht schlecht befahrbar, mit teils tiefem und trockenem Sand. Man kommt dort nur sehr langsam vorwärts. Die Ostküste allerdings ist ein einziger Sandstrand (über 100 km lang), an dem man bei Ebbe relativ gut fahren kann. Dort muss man nur auf Wasserläufe achten, die ins Meer fließen und mehr oder weniger tiefe Flussbetten hinterlassen.
Eine Sandstraße im Inneren der Insel… Die Hauptverkehrsstraße ;-)’

Am Strand landen in bestimmten Zonen auch kleine Ausflugsflugzeuge. Man muss dort also immer erstmal gucken, ob nicht grad ein Flugzeug starten oder landen will, bevor man auf’s ‘Rollfeld’ fährt ;-)
Flugzeuglandezone

Die Insel ist erstaunlich grün dafür, dass sie nur aus Sand besteht. Es gibt auch einige Süßwasserseen und kleine Flüsse. Wegen dem sandigen Grund haben sie glasklares Wasser und es macht richtig Spaß, sich darin zu erfrischen.
Wir waren im Lake McKenzie und im Eli Creek baden. Im Eli Creek konnte man ca. 200m flussaufwärts waten und sich dann von der Strömung wieder zurück treiben lassen… Das Wasser war erstaunlich kalt, aber bei der Hitze richtig angenehm. :)
Baden im Lake McKenzie Erfrischung im Eli Creek

Eine weitere “Attraktion” auf der Insel ist das Wrack der Maheno, das am Strand der Ostküste liegt.
Das Wrack der Maheno

Wir waren auf Fraser Island wie immer mit unserem Zelt unterwegs. Campen darf man dort (gegen geringe Gebühr) an vielen Gebieten direkt am Strand. Man baut sein Lager einfach irgendwo hinter den Dünen auf…
Am nächsten Morgen ging’s ganz früh los, damit wir noch vor der Flut am ‘Indian Head’ ankommen. Bei Flut ist der Strand stellenweise kaum noch befahrbar, deswegen sollte man diese Zeiten meiden, um dort zu fahren…
Morgensonne am Indian Head

Den ‘Indian Head’ kann man bei einem kleinen Spaziergang erklimmen und man hat von dort aus einen wunderbaren Blick ueber die Insel und auf’s Meer. Haben von dort sogar Haie gesehen ;-)
Auf dem Indian Head

Noch ein Stückchen weiter im Norden sind die Champagne Pools. Das sind Felsen-Pools, die bei Flut mit Meerwasser gefuellt werden und in denen man bei Ebbe schoen baden kann. Leider war bei uns der Wasserstand noch zu hoch, sodass wir da nicht baden konnten…

Der Sand auf der Insel ist größtenteils sehr hell, aber stellenweisse gibt es roten Sand, der sich ziemlich stark von dem anderen Sand abhebt, was ziemlich cool aussieht :) Hier waren wir an einem ‘Tal’ aus komplett rotem Sand.
Im Red Canyon

Ausflüge in Bundaberg

Nach Rockhampton ging’s weiter in den Süden nach Bundaberg, der Rum-Stadt ;-)
Ich wollte da eigentlich nochmal ne Woche was arbeiten, da es da wieder viel Obst- und Gemüseanbau gibt. Aber nach 2 Tagen Tomatenernte hatte ich genug von der extrem harten Arbeit. Abgesehen davon, dass ich um 5 Uhr morgens auf dem Feld stehen musste, waren die Eimer, in die man die Tomaten gepflück hat, sauschwer und man lief den ganzen Tag gebückt, da die ‘guten’ Tomaten alle nah am Boden waren… Echt ätzend und dazu kam noch, dass man nicht pro Stunde, sondern pro gefüllten Eimer bezahlt wird. Da ich noch nicht so trainiert war, hab ich also so gut wie nichts verdient an den 2 Tagen. :(

Wir sind trotzdem fast eine ganze Woche in Bundaberg geblieben, da wir auf unsere Registrierungsplakette für’s Auto warten mussten, die da an den Zeltplatz geschickt wurde.
In Bundaberg gibt es hauptsächlich 2 Highlights, die man sich anschauen sollte, der Rest ist nicht sonderlich attraktiv.
Zum einen kann man von November bis Januar beobachten, wie die großen Meeresschildkröten an den Strand kommen und ihre Eier in den Sanddünen vergraben. Das Ganze geschieht nachts und man darf nur in Begleitung eines Rangers zuschauen. Ca. um 22 Uhr wurden wir an den Strand gerufen und wir konnten zuschauen, wie das ca. 80 kg schwere Tier mit seinen Hinterbeinen ein 60 cm tiefes Loch buddelt und 116 Eier reinlegt. Beim Zubuddeln durfte man sogar Fotos machen, da die Schildkröte in der Phase wohl kaum gestört werden kann. Vorher musste man immer schauen, dass man nicht in ihr Blickfeld kommt…
Lockerhead-Schildkröte
Als alles schön zugedeckt war, hat sie sich wieder auf den mühsamen Weg ins Wasser gemacht. Wir hatten das ‘Glück’, dass unsere Schildkröte ihre Eier nicht hoch genug in die Dünen gelegt hat, sodass sie bei hoher Flut überschwemmt worden wären. Da das für die kleinen Krötchen im Ei tötlich wäre, mussten wir ein neues Loch graben und die Eier rübertransportieren. Jeder durfte 2 Eier tragen, das war toll! Die Eier sehen aus wie Tischtennisbälle, haben aber eine recht flexible Schale, sodass sie beim Legen nicht zerbrechen…
Schön vorsichtig!
Ca. um 1 Uhr nachts hatten wir den Strand dann endlich wieder verlassen, die hat sich ganz schön Zeit gelassen beim Legen ;-)

Das 2., das wir uns angeschaut haben, ist die Destillerie des berühmten Bundaberg-Rums. War recht informativ, und am Ende der Führung gab’s noch eine Kostprobe in der Bar :)
Bundy-Rum :)

Und was wäre eine australische Stadt ohne Lookout… Natürlich gab’s auch in Bundaberg wieder einen ;-)
Und schon wieder ein Lookout…

Auf unserem Campingplatz sind einige recht große Echsen rumgelaufen bzw. haben sich da gesonnt. Waren ganz lustige Tierchen und gar nicht so scheu. Ganz nett (wenn auch manchmal in frühen Morgenstunden etwas laut) waren auch immer die vielen verschiedenen Vogelarten, die auf einem Campingplatz hausen…
Unser Haustierchen ;-) Ein Vögelchen

Rockhampton und Umgebung

Dank dem Tip einer netten österreichischen Dame in der Touristeninformation in Bowen, haben wir auf dem Weg nach Rockhampton in den Nationalparks ‘Cape Hillsborough’ und ‘Eungella’ Halt gemacht.
In ‘Cape Hillsborough’ haben wir 2 Känguruhs angetroffen, die friedlich am grasen waren und offensichtlich Menschen gewohnt waren. Die konnte man dann sogar wieder streicheln :)
Känguruh streicheln :)

Um nach ‘Eungella’ zu kommen, sind wir zunächst durch ein Tal gefahren, um dann ganz am Ende ueber eine steile Straße auf den Gipfel eines Berges zu fahren. Da war der Nationalpark, aber wie der Name ‘Eungella’ schon sagt (ein Wort der Aborigines), war es ein ‘Land der Wolken’. Dennoch haben wir eine Nacht dort verbracht, da es dort den größten Bestand an Schnabeltieren gibt. In der Morgen- und Abenddämmerung kann man die pelzigen Wassertierchen bei der Futtersuche beobachten :)
Such das Schnabeltier ;-) Land der Wolken Unterbodenwäsche

Wieder zurück auf der Haupttrasse nach Rockhampton haben wir einige von Koalas bewohnte Gebiete durchquert. Da die Koalas allerdings sehr faul sind und immer nur im Baum sitzen und essen oder schlafen, haben wir keinen gesehen…
Land der Koalas :)

Eine tolle Tour war der Besuch der Capricorn Caves. In den Tropfsteinhöhlen gibt es jede Menge Fledermäuse und in einem Raum sind die wie wild um uns rumgeschwirrt. Das war ziemlich beängstigend, da sie immer erst kurz vor einem Hindernis ihre Flugrichtung ändern. Man hat deshalb ständig gedacht, man wird von den fliegenden Mäusen umgemäht…
Auch richtig super war die Kapelle, die sich in dem Höhlensystem befindet. Dort haben wir sogar etwas Musik vorgespielt bekommen, der Klang war richtig überwältigend…
Eingang zu den Capricorn Caves In der Kapelle

In Rockhampton haben wir eine Führung durch das Cultural Centre mitgemacht, bei der man einiges über die Kultur der Aborigines erfahren hat. Das war sehr interessant, man durfte sich sogar mal im Bumerang-Werfen probieren…

Ein paar Eindrücke von der Stadt…
Alte Gebäude aus der Kolonialzeit

Auch richtig toll in Rockhampton waren die botanischen Gärten mit angegliedertem Zoo, der nichtmal was gekostet hat. :) Und da hier grad Frühling ist, gab es sogar einige Junge zu sehen… Soooo süß! :-D
Koala-Mama mit Kind :) Nochmal Mama mit Kind

Von Townsville zu den Whitsunday Islands…

Townsville hat uns nicht sehr gut gefallen. Dazu kam noch, dass uns dort ein Stein die Scheibe in einer der hinteren Türen zerrissen hat, was wir dann dort erstmal reparieren lassen mussten. :(
Das einzige, was ich da ziemlich cool fand, war der Lookout auf einem Felsenberg mitten in der Stadt, von dem man rundum gucken und tolle Fotos machen konnte ;-)

Nächste Station war dann Bowen, ein kleines Städtchen mit vielen Backpackern, weil es da viel Obstanbau gibt… Wir waren allerdings nicht zum Arbeiten da, sondern haben uns die Gegend um Bowen etwas angeschaut. Bowen liegt auf einer Art Landzunge, sodass es ziemlich viel Meer rundum hat und viele schöne kleine Buchten mit Stränden. Es gibt da wohl auch schöne Korallenbänke direkt am Strand, allerdings war’s grad ziemlich windig und das Meer sehr aufgewühlt, sodass wir nicht schnorcheln gehen konnten… :-/
Abendsonne am Horseshoe Bay

Aber natürlich gab es auch hier einen Lookout (hier gibt’s echt sauviele davon, eigentlich auf jedem zweiten Hügel ;-) )…
Mal wieder ein Lookout ;-)

An einem der Strände haben wir mal ein paar Sonnenuntergangsbilder gemacht. Schade, dass die Sonne hier an der Ostküste nie im Meer untergeht :( Aber war trotzdem ganz nett :)
Sonnenuntergang am Strand :)

Von Bowen aus ging’s weiter nach Airlie Beach, wo unsere Tour zu den Whitsunday Islands
gestartet ist. Auf den Inseln gibt es strahlend weiße Sandstrände und tolle Schnorchelplätze direkt an der Küste. Wir konnten zunächst von einem Lookout *grins* einen Blick auf den berühmten Whitehaven Beach werfen, dann durften wir noch einige Zeit an den Strand runter und uns austoben :)
Whitehaven Beach vom Lookout aus

Ich war sogar mal mehr oder weniger im Meer ;-)

Am weißen Strand :)

Das Schnorcheln an dem Korallenriff an einer der Inseln war sogar schöner als bei unserem letzten Schnorcheltrip! Viel schönere Korallen und auch ein paar ziemlich große, aber schöne Fische :)
Die Tour hat sich also auf jeden Fall gelohnt!

Ein kleines bisschen Outback

Um nicht sagen zu müssen, wir waren in Australien und haben das Outback nicht gesehen, haben wir beschlossen, unsere erste Etappe Richtung Süden nicht an der Küste entlang, sondern über’s Outback zu fahren.
Gestartet sind wir in den Atherton Tablelands, wo wir Judith noch ein letztes mal besucht haben.
Die Reise ging ca. 600 km über staubige, einspurige Straßen bis nach Townsville. Die Landschaft war Savannen-artig und ziemlich monoton…
Allerdings musste man ständig sehr konzentriert sein beim Fahren, da man bei Gegenverkehr von der Fahrbahn in den Dreck ausweichen musste. Ganz besonders, wenn ein sogenannter Roadtrain vorbei kam, der ca. 50 m lang ist. Die Roadtrains fahren mit einem ziemlichen Tempo auf den schmalen Straßen und denken nicht daran, zu bremsen oder von der Straße zu weichen, wenn man auf sie zufährt. Also, höchstes Gebot auf den Straßen des Outbacks: kommt ein Roadtrain auf dich zu, fahre komplett von der Straße und halte am besten an, bis der Roadtrain vorbei ist…
Roadtrain

Straße im Outback

Ansonsten muss man auch ständig auf Rinder achten, die teilweise auf der Straße laufen und auf (leider meist tote) Känguruhs, die sich auf der Straße befinden. Wegen der toten Känguruhs saßen auch viele riesige Raubvögel an den Straßenrändern… Also alles sehr abenteuerlich.
Cattle on the road

Da ist wohl manchmal ein Fluss...

Alle paar hundert Kilometer kommt mal ein Haus, an dem man dann tanken, trinken, essen, das Wichtigste einkaufen und meist auch übernachten kann. Wir haben auf einem Campingplatz in Greenvale übernachtet, einem kleinen Dörfchen mitten im Nichts…
Am nächsten Morgen hat uns sogar noch ein Dorfbewohner mit seinem Geländewagen mitgenommen und uns (endlich mal) lebendige Känguruhs gezeigt. Auch wenn Thorsten und ich uns auf einen Sitz quetschen mussten und der Fahrer ein ziemliches Tempo drauf hatte, war es ein echt cooler Trip!
Danach ging’s dann ueber Charters Towers, einer alten Goldgräberstadt, zurück an die Küste nach Townsville.

Ausflug in den Regenwald

Der erste Ausflug auf eigene Faust, also mit unserem eigenen Auto :)
Zunächst sind wir von Cairns aus ca. 60 km an der Küste entlang Richtung Norden nach Port Douglas gefahren. Die Küste ist sehr schön, mit einigen tollen Stränden. Die Straße geht direkt am Meer entlang und man hat an einigen Stellen eine super Aussicht auf die Küstenlandschaft. So z.B. vom ‘Rex Lookout’ aus…
Am Rex Lookout

Rex Lookout die Zweite

In Port Douglas war gerade Markt, wie wohl jeden Sonntag. Ich hab mir da mal ne leckere Kokosnuss gekauft. Ich konnte zunächst die Milch trinken, dann wurde die Nuss aufgeschlagen und das Fleisch geraspelt, sodass ich’s danach schön auslöffeln konnte. :) Sehr lecker war auch die Kombination Kokosnuss-Honig, den’s da als ‘Sauce’ gab.
Zuerst leer trinken...

... dann auslöffeln

Anschließend sind wir in den Regenwald des Daintree Nationalparks gefahren, zunächst mal einige Kilometer in die ‘Mossman Gorge’. Dort konnte man super in dem kühlen Fluss baden. Allerdings war’s sehr überlaufen mit Menschen, da JEDER dort hingeht, der einen Ausflug in den Daintree Nationalpark macht… :-/
Mossman Gorge

Ein weiteres Highlight von Daintree ist das Cape Tribulation. Eigentlich nur ein schöner, weißer Sandstrand, aber auch da pilgern alle hin… Natürlich waren wir auch da ;-)

Nochmal am Cape Trib

Aber auch hier, wie überall im tropischen Queensland gibt es (hauptsächlich im Sommer, also jetzt) die gefährlichen Stinger-Quallen. An allen Stränden steht Essig, mit dem man die Wunde im Falle einer Berührung mit einem Stinger behandeln soll. Wir sind mal besser nicht ins Wasser…
Essig gegen die gemeinen Stingers

Am Ende der für ‘normale’ Autos (wie unseres) befahbaren Strasse war der ‘Emmagen Creek’, ein weiterer Fluss. Weiter in den Norden Queenslands kann man nur mit einem 4 Wheel Drive, also mit Allradantrieb, da man des öfteren durch Flussbetten fahren muss, ganz davon abgesehen, dass die ‘Straßen’ auch nich asphaltiert sind…
Wir sind bis zum Emmagen Creek gefahren, was ein Tip von Andy (unserem Autoverkäufer) war. Da kann man so richtig schön abbaden, hat er gemeint und keine Sau wäre da… Und so war es auch. Mussten uns erstmal einige hundert Meter durch den Urwald kämpfen und kamen dann an eine tolle Stelle, an der man sich wieder richtig schön erfrischen konnte. Es war tatsächlich fast nix los, aber wie so oft, waren auch wieder Deutsche anzutreffen. Die sind einfach überall…
Plantschen im Emmagen Creek

Das letzt Bild hab ich auf dem Rückweg nach Cairns gemacht. Man sieht einfach nur eine Kokos-Plantage, aber ich fand die große Ansammlung von Palmen so toll :)
Kokos-Plantage :)

Juhuu, wir haben ein Auto :)

Nach ein paar tagen harter Suche haben wir endlich ein Auto gefunden, das uns zusagt! Wir sind nun stolze Besitzer eines weißen Holden Commodore aus dem Jahr 1995. Der Vorbesitzer war sogar auch ein Deutscher, der vor einigen Jahren nach Australien ausgewandert ist…
Im Vergleich zu den Karren, die wir uns teilweise angeschaut haben, ist das Auto noch richtig neu und gut in Schuss. Da wurden teilweise Autos angeboten aus den 70er und 80er-Jahren!
Bezahlt haben wir das Auto in Cash. War irgendwie ein ungewohntes Gefühl, so einen dicken Stapel Geldscheine in der Hand zu halten… ;-)
Sooo viel Geld...

Unser Auto :)
Zum Auto dazu gab’s auch noch eine komplette Campingausrüstung, was ganz praktisch war! :) Haben uns noch eine Matratze gekauft und los kann die Reise gehn…